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Inhalt der aktuellen Ausgabe 10/2026

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2510-5116.2026.10
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2510-5116
Ausgabe / Jahr: 10 / 2026
Veröffentlicht: 2026-10-08

Editorial

Editorial

  • Claudia Frank

Inhalt

Inhaltsverzeichnis / Impressum

Titelthema

KG st�rkt die Position gesetzlicher Erben

  • Jan Holtmeyer

Das Gesetz stellt an den Erben 4. Ordnung (� 1928 BGB), der einen Erbschein beantragt, hohe Nachweisanforderungen. Seine Verwandtschaft wird �ber die Urgro�eltern des Erblassers vermittelt.

Zukunft der Unternehmensnachfolge

  • Geraldine-Juliane Stenzel

Unternehmensnachfolgen scheitern selten an fehlenden rechtlichen Gestaltungsm�glichkeiten oder steuerlichen Konzepten. Sie scheitern �berwiegend daran, dass die Beteiligten unterschiedliche Erwartungen, Interessen und Vorstellungen haben und sich am Ende nicht auf eine gemeinsame L�sung einigen k�nnen. Die Nachfolge ist somit niemals ausschlie�lich eine juristische oder steuerliche Fragestellung.

�Versprochen ist versprochen?�

  • Robert Miermeister

Odysseus wusste, dass er den Sirenen nicht widerstehen w�rde. Also traf er eine Entscheidung, solange er noch frei entscheiden konnte: Er lie� sich an den Mast seines Schiffes binden und befahl seiner Mannschaft, ihn unter keinen Umst�nden loszubinden � ganz gleich, was er sp�ter verlangen w�rde.

Das gemeinn�tzige Testament

  • Tina von Kiedrowski

Es rollt eine Erbschaftswelle in Deutschland, getragen vom Verm�genstransfer der Babyboomer?Generation, bei der j�hrlich rund 300 � 400 Milliarden Euro auf die n�chste Generation �bergehen und bis mindestens Ende der 2030er-Jahre Billionenbetr�ge vererbt werden. Dies stellt auch ein gewaltiges Potenzial f�r das gemeinn�tzige Vererben dar.

Der letzte Wille zum Gespr�ch

  • Sharon Mendelson Uzman

Bei der Planung des eigenen Nachlasses stehen in der Regel die gew�nschten rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen im Vordergrund: Verm�gen zu verteilen, nahestehende Personen abzusichern und die eigene Nachfolge nach den pers�nlichen Vorstellungen zu gestalten. Seltener richtet sich der Blick darauf, welche Konflikte daraus entstehen oder welche bestehenden Spannungen dadurch versch�rft werden k�nnen.

Leistungsloses Einkommen vs. Sozialismus

  • Sebastian Höhmann
  • Marius Weichler

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe �Zuh�ren � Mitreden!� des Berliner Anwaltsvereins (BAV) fand am 1. Juni 2026 die Veranstaltung �Wie viel Zugriff ist gerecht? Die Zukunft der Erbschaftsteuer� statt. Noch bevor das Bundesverfassungsgericht (endlich) die m�ndliche Verhandlung �ber die Verfassungsbeschwerde gegen die geltenden Verschonungsregeln (1 BvR 804/22) f�r den 13. Oktober 2026 angek�ndigt hatte, bestand Gelegenheit, �ber k�nftige Neuregelungen � auch jenseits des verfassungsrechtlich gebotenen � zu diskutieren.

Die Erbschaftsteuererkl�rung in der anwaltlichen Praxis

  • Nina Sparmann

Die Erstellung einer Erbschaftsteuererkl�rung erscheint zun�chst als reine Rechen�bung. In der Praxis liegen die gr��ten Fehlerquellen jedoch h�ufig nicht in der Steuerberechnung, sondern in Bewertungsfragen und dem richtigen Umgang mit Steuerbescheiden. W�hrend Fehler bei der Bewertung oftmals noch korrigiert werden k�nnen, f�hren verfahrensrechtliche Vers�umnisse nicht selten zu bestandskr�ftigen Steuerfestsetzungen.

Berliner Anwaltsverein

Schiedsgerichtsbarkeit und NS-Raubgut

  • Beate-Christina Meyer
  • Jörg Günter Schumacher

Am Mittwoch, den 3. Juni 2026, fand im Rahmen einer Zusammenkunft des Arbeitskreises Mediation eine Veranstaltung zum Thema �Schiedsgerichtsbarkeit und NS-Raubgut� in den R�umen des Steuerberaterverbandes in der Littenstra�e statt. Als Referentinnen stellten sich Julia Albrecht, Leitung der Schiedsstelle der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut, sowie Leokadia Melchior und Sinah Koobs, beide Rechtsreferentinnen der Schiedsstelle, vor.

Sorgfaltspflichten im Wohnraummietvertrag

  • Kai-Uwe Agatsy

Die wechselseitige Einhaltung von Sorgfaltspflichten hat im Wohnraummietvertrag erhebliche praktische Bedeutung. Im Rahmen des Vortrages im Arbeitskreis Miet- und Wohnungseigentumsrecht des Berliner Anwaltsvereins am 2. Juni 2026 haben zahlreiche Teilnehmer Fallgruppen und Praxisprobleme diskutiert. Sie waren eingeladen, auch �exotische� F�lle und Klassiker einzubringen.

Interessenvertretung f�r Berlin

  • Dr. Dietmar Kurze

Das erste Mal durfte ich als Vorsitzender des Berliner Anwaltsvereins am Deutschen Anwaltstag teilnehmen. Es gab viel Spannendes und Inspirierendes: Die Er�ffnungsrede des Pr�sidenten des DAV von Raumer mit eindringlichen Apellen zur Wahrung und Stabilisierung der Rechtsstaatlichkeit, die Ansprache der Preistr�gerin und Journalistin Inan zur Verantwortung der Rechtsanwendung in unserer Gesellschaft, die vielen Empf�nge und Diskussionen, wie bei der AG Anw�ltinnen und dem Queeren Netzwerk des DAV.

Neue Mitglieder im Berliner Anwaltsverein

Was soll der Sch***?

  • Allan Böhner

Das FORUM Junge Anwaltschaft hat beim Deutschen Anwaltstag einen eigenen Stand. Der ist mittlerweile etabliert und Anlaufpunkt. F�r die Regionalbeauftragten, f�r FORUMs-Mitglieder, generell f�r junge Leute. Er ist ein Safe Space. Zum Verschnaufen, zum Runterkommen.

Deutscher Anwaltstag 2026 in Freiburg

  • Angélique Semmler

Der DAT ist f�r viele Anw�ltinnen und Anw�lte weit mehr als eine Fortbildungsveranstaltung. Er ist Treffpunkt der Anwaltschaft, Ort des rechtspolitischen Austauschs und Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen, neue Kontakte zu kn�pfen und Impulse f�r die eigene Arbeit mitzunehmen.

�Rechtsschutz in Verwaltungssachen au�erhalb der Metropolen�

  • Olaf Hans Günther

Unter diesem Titel lief die Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Verwaltungsrecht Nordost auf dem Deutschen Anwaltstag 2026 in Freiburg. Beleuchtet wurde der Verwaltungsrechtsschutz aus zwei Perspektiven.

Wissen

�Bis dass der Vertrag uns scheidet?�

  • Robert Miermeister

�Alle gl�cklichen Familien gleichen einander, jede ungl�ckliche Familie ist auf ihre eigene Weise ungl�cklich.� Mit diesem ber�hmten Satz beginnt Tolstois Anna Karenina. F�r Familienrechtler lie�e sich hinzuf�gen: Auch gl�ckliche Familien unterscheiden sich wirtschaftlich ganz erheblich voneinander.

Forum

(R)echt interessant!

  • Stephanie Beyrich

Juristische Themen m�ssen nicht trocken sein � das zeigt eine wachsende Podcast-Szene, in der diese verst�ndlich, kritisch und oft unterhaltsam behandelt werden. Wir stellen Podcasts vor, die sich mit juristischen Fragen, aktuellen Urteilen, rechtspolitischen Debatten oder bekannten juristischen Pers�nlichkeiten besch�ftigen. Die Beitr�ge erscheinen in lockerer Reihenfolge und laden dazu ein, einmal �Jura auf die Ohren� auszuprobieren.

Kanzlei & Reno

Anwaltauskunft.de � ausgezeichnet!

  • Swen Walentowski

Als Mitglied Ihres �rtlichen Anwaltvereins sind Sie automatisch im Datenbestand der Deutschen Anwaltauskunft unter anwaltauskunft.de. Und diese Leistung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hat es in sich: Denn �ber die Suche der Anwaltauskunft k�nnen Rechtsuchende Sie schnell und einfach als professionelle Unterst�tzung kontaktieren. Zudem betreibt das Rechtsportal auf seinen Kan�len Imagewerbung f�r die Anwaltschaft.

Mehr Kanzleinachfolge wagen

  • Allan B�hner

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat Mitte Juni publiziert, dass nach einer neuen Berechnung die L�cke, welche dadurch entsteht, dass die sog. Babyboomer in den Ruhestand gehen, noch gr��er ausfallen wird, als bisher erwartet. Auch die Anwaltschaft ist betroffen. Hier sind wir auf viel Personal angewiesen, damit die B�rgerinnen und B�rger ihre Rechte durchsetzen k�nnen.

Diversity-F�rderung in Kanzleien

  • Gracia Engwaya

�M�nnlich, meist ohne Migrationsgeschichte, promoviert, stets verf�gbar� � obwohl Diversity-F�rderung mittlerweile nicht nur in Unternehmen, sondern auch in vielen Kanzleien zu einem Ziel geworden ist, beschreibt dieses Zitat aus dem aktuellen Bericht der AllBright Stiftung die Partnerschaften in deutschen Kanzleien. Eine positive Diversity-Entwicklung l�sst sich mit der Erhebung von Diversity-Daten erreichen.

Personalia

Interview mit Pauline Sch�nbach

  • Angelique Semmler

Ein Unikat der Berliner Anwaltschaft

  • Dr. Dietmar Kurze

�Die Stimmung im Vorstand ist hervorragend und schwifty.� Ein typischer Schachschneider oder � wie ihn Bekannte oder Freunde nannten: J�rg oder Schachi. In den nur zw�lf Tagen seit der schockierenden Nachricht bis heute sind mir t�glich Spr�che von ihm durch den Kopf gegangen.

B�cher

B�cher

Termine

Veranstaltungen des Berliner Anwaltsvereins

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